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Ofenratgeber

Wie wählen Sie den richtigen Kamin für sich?
Bevor Sie einen Kamin wählen, sollten Sie gut über Ihren Bedarf nachdenken. Denken Sie daher über folgende Punkte nach:
Platzierung des Kamins, Wohntyp, Bereich, der beheizt werden soll, Stil und Design.

QUALITÄT

Nicht nur das Design unterscheidet zwei Kamine voneinander.
Auch bei Verbrennungstechnik und Materialien gibt es Unterschiede.
Starke Materialien, robuste Scharniere, die Türkonstruktion und gutes Isolierungsmaterial sind nur einige der Dinge, auf die Sie aufmerksam sein sollten.

WÄRMELEISTUNG – WÄRME AUF VIELEN ODER WENIGEN QUATRATMETER

Der Kamin muss die richtige Leistung in Bezug auf die Fläche bieten, die Sie beheizen möchten.
Schauen Sie daher stets auf die Betriebsleistung und die Angaben des Herstellers. Denken Sie daran, dass ein kleiner Kamin mit einer kleinen Brennkammer auch bei geringer Leistung sauber brennt und trotzdem viel Wärme abgeben und sauber brennen kann.

Ist der Kamin zu groß, riskiert man, dass man den Kamin aufgrund der Hitze zu viel ausbremsen muss, wodurch der Kamin nicht sauber brennt.

Konklusion: Lieber einen kleinen Kamin, der wirklich „arbeiten“ muss, als einen großen, der nicht funktioniert und der Umwelt schadet.

Die Leistung wird in Kilowatt (kW) angegeben. Grundsätzlich beheizt ein Konvektionskamin je nach der Isolierung des Hauses, der Raumhöhe usw. 10-20 m² pro kW.

KAMINTYP – WÄRMEABGABE

Grob gesehen kann man zwischen 3 Prinzipien unterscheiden: Strahlungskamine, Konvektionskamine und Speicherkamine.

Strahlungskamine haben den Nachteil, dass die Oberfläche des Kamins sehr heiß wird und die direkte Umgebung sehr stark aufgewärmt wird. Nur wenige Kamine werden heutzutage als Strahlungskamine produziert.

Konvektionskamine sind die gängigsten am Markt heute und haben eine Außenkappe, die oben und unten offen ist. Die Luft zwischen dem eigentlichen Kamin und der Außenhülle wird aufgeheizt, die warme Luft wird aus dem Kamin geleitet und zirkuliert im Raum. Die Wärme wird so besser verteilt wie bei einem Strahlungskamin.

Speicherkamine akkumulieren die Wärme des Kamins, um anschließend diese Wärme über einen längeren Zeitraum wieder abzugeben.

Scheibenspülung

Die aufgeheizte Luft wird über die Innenseite des Glases geführt und hilft so dabei, die Rußbildung am Glas zu minimieren.  Die meisten Ofenmodelle verfügen über die Scheibenspülung.

REINIGUNG

Kamine benötigen generell nicht viel Reinigung. Sie sollten aber alle Dichtungen und beweglichen Teile kontrollieren, bevor die Heizsaison beginnt und den Kamin innen sauber machen und reinigen, wenn die Heizsaison vorbei ist. Die Asche wird je nach Bedarf ausgeleert. Seien Sie dabei aber vorsichtig – wenn Glut in der Asche ist, riskieren Sie Rauch oder Brandschäden in Ihrem Mülleimer usw.

Das Glas wird entweder mit einem speziellem Kaminglasreiniger  oder mit ein wenig Wasser auf einem Stück Küchenrolle gereinigt, das in die Asche getaucht und zum Putzen des Fensters innen verwendet wird.

UMWELTZERTIFIZIERUNGEN – NORDISCHER STANDARD, ÖSTERREICHISCHER STANDARD, HETAS, DEFRA, DIN PLUS USW. Bimschv2

Wenn Sie sich für einen neuen Kamin entscheiden, ist es wichtig, zu überprüfen, ob er Kamin anerkannt und zertifiziert ist. Alle neuen Kamine auf dem Markt müssen mindestens entsprechend der aktuellen europäischen CE-Norm (CE-Standard) getestet worden sein Das garantiert, dass der Kamin sicher, sauber, effizient und umweltfreundlich brennt.

Die Kamine von TermaTech wurden getestet und erfüllen die strengsten europäischen Normanforderungen in Bezug auf die Partikelmessungen usw.

Der neue deutsche Standard mit dem Namen BImSchV 1-2 hilft dabei, sicherzustellen, dass die Kamine effizient und sauber brennen und sorgt gleichzeitig dafür, dass alte Kamine ausgetauscht werden. BImSchV steht für Bundesimmisionsschutzverordnung und ist in 2 Stufen eingeteilt. Stufe 2 zertifizierte Kamine dürfen montiert und in Zukunft verwendet werden, da sie alle Anforderungen erfüllen. Alle alten Kamine müssen spätestens im Jahr 2024 ausgetauscht werden.

Der österreichische Standard, auch §15 genannt, stellt noch strengere Anforderungen an den Kohlenwasserstoffausstoß und den Wirkungsgrad als das Schwanenzeichen.

PLATTENEISEN KONTRA GUSSEISEN

Es macht nicht viel Unterschied, ob Sie sich für einen Kamin aus Platteneisen oder Gusseisen entscheiden. Der wesentliche Unterschied liegt beim Aussehen und beim Look. Aber es gibt auch eine Stelle am Kamin, bei der Gusseisen einen Unterschied machen kann.

Gusseisen ist besser für die hohen Temperaturen geeignet. Daher ist es eine gute Idee, einen Kamin zu wählen, bei dem die am stärksten durch hohe Temperatur belasteten Teile wie die untere Brennkammer oder die Innenseite der Tür aus Gusseisen gefertigt sind. Der Rest des Kamins kann aus Platteneisen bestehen, da die Temperaturen an diesen Teilen nie so stark ansteigen, dass sie den Stahl belasten/angreifen.

Platteneisenkamine/Stahlkamine haben häufig einen Vorteil im Vergleich zu den herkömmlichen Gusseisenkaminen – die Konvektionswärme. Konvektionswärme wird optimal in einem Platteneisenkamin erzeugt, bei dem ein Zwischenraum zwischen dem Kamininneren und dem Außenmantel ist. Die gewärmte Konvektionsluft steigt nach oben und wird wesentlich schneller im Raum verteilt als die Strahlungswärme von einem altmodischen Gusseisenkamin.

Die Oberfläche des Kamins wird mit einem trockenen Tuch, einer weichen trockenen Bürste oder einem sehr gut ausgewrungenen feuchten Tuch gereinigt.

Verwenden Sie auf den lackierten Oberflächen niemals Wasser oder Reinigungsmittel.

AUSGANG OBEN ODER HINTEN

Eine Lösung mit dem Ausgang hinten erfordert einen guten Zug vom Schornstein, da diese Lösung für den Rauchweg mehr Widerstand erzeugt. Der Rauch möchte stets den natürlichen Weg einschlagen – nach oben.

SPECKSTEIN

Der Speckstein ist eine natürliche Gesteinsart, welche die eminente Eigenschaft hat, Wärme zu speichern. Dieser Stein wird häufig in Speicherkaminen verwendet, bei denen man eine gleichmäßigere Wärmeabgabe erreichen will. Jeder einzelne Speckstein hat Millionen an Jahren auf dem Buckel und unterscheidet sich in Bezug auf das Aussehen und die Struktur.

SCHORNSTEINZUG

Auch der beste Kamin kann nicht ordentlich funktionieren, wenn er nicht an einen guten Schornstein angeschlossen ist. Der Schornstein ist „der Motor“ oder „die Lunge“ des Kamins, wenn man so will. Ein schlecht isolierter oder zu niedriger Schornstein führt zu schlechtem Zug.
Schlechter Zug bringt eine schlechte Verbrennung und Rauchniederschlag mit sich, wenn die Tür geöffnet wird.

VERMICULIT

Isolierungsmaterial, das einen großen Einfluss auf die Verbrennungstemperatur in der Brennkammer hat und somit eine höhere Temperatur und sauberere Verbrennung bewirkt.

Schamotte

Schamotte erhält die Temperatur im Stein besser und isoliert die Wärme.

EXTERNER VERBRENNUNGSLUFTSTUTZEN

Anschluss, bei dem der Kamin die Luft, die er für die Verbrennung und die richtige Funktion benötigt, von draußen holt Eine externe Luftzufuhr zum Verbrennungsstutzen des Kamins ist oft in neuen Häusern notwendig, da diese besonders gut isoliert sind. In gut isolierten Häusern kann leicht ein Unterdruck entstehen, der bewirkt, dass der Kamin nicht richtig funktionieren kann.

Anheizen und Einheizen

Die Einheizphase ist für einen gut funktionierenden Kamin unglaublich wichtig, da ein gutes Einheizen schnell die richtige Verbrennungstemperatur und einen guten Schornsteinzug herstellt.

SO HEIZEN SIE RICHTIG EIN!

  •  Legen Sie 2 größere Stücke Holz (5-8 cm dick) mit der Rindenseite nach unten in die Brennkammer.
  •  Legen Sie 12-14 Einheizstöckchen wie einen kleinen Turm darauf, dazwischen sollte gut Luft bleiben.
  •  Zwischen die obersten Stöckchen legen Sie 1-2 Starter.
  •  Zünden Sie die Starter an, sodass das Holz von oben nach unten zu brennen beginnt. Lassen Sie die Tür ein klein wenig offen.
  •  Nach ca. 10 Minuten oder wenn man die Wärme 15-20 cm vom Fenster entfernt deutlich spüren kann, wird die Kamintür geschlossen.
  •  Wenn das Holz nur noch Glut ist, ist es an der Zeit, Holz nachzulegen. ÖFFNEN SIE den Kamin NIEMALS bei Flammen! Wenn Flammen vorhanden sind, gibt es auch Gase. Gibt es Gase, gibt es auch Rauch. Und dieser Rauch wird herauskommen, wenn die Tür geöffnet wird!

Die Kamintüre wird vorsichtig 1-2 cm und nach ca. 5 Sekunden ganz geöffnet. Sie können nun 2-3 Stücke trockenes Holz in den Kamin legen. Evtl. kann es hilfreich sein, die Glut zu verteilen, bevor Holz auf die Glutschicht gelegt wird.

DENKEN SIE STETS DARAN:

– Zünden Sie oben an, da Sie auf diese Weise der Umwelt bis zu 80 % des Partikelausstoßes während der Einheizphase ersparen.

– Verwenden Sie stets einen oder mehrere Starter und jede Menge trockenes Holz, das in kleine Stöckchen gehackt worden ist.

GRUNDREGELN FÜR EIN RICHTIGES HEIZEN

1: Verwenden Sie sauberes und trockenes Holz mit max. 18-20% Feuchtigkeitsgehalt. Ein Feuchtigkeitsmesser ist relativ billig und kann den Wassergehalt angeben. Sehen Sie die Feuchtigkeitsmesser in unserem Shop an. Nasses Holz führt zu einer schlechten Verbrennung mit viel Rauch und verschmutzt mehr. Heizen Sie niemals mit Abfall. Die Garantie erlischt und der Abfall kann Krebs verursachendes Dioxin bilden. Heizen Sie niemals mit Kohle oder Kohleprodukten.

Heizen Sie niemals mit druckimprägniertem Holz. Selbst kleine Mengen beinhalten Säure und zerstören den Kamin und den Schornstein.

2: Sorgen Sie für genügend Luft. Zu wenig Luft verursacht viele gesundheitsschädliche Partikel im Rauch. Dadurch wird auch Ruß am Fenster, im Kamininneren, im Schornstein usw. gebildet und die Umwelt verschmutzt.

3: Verheizen Sie immer nur wenig auf einmal. Das Feuer muss das Holz erreichen, sodass die Temperatur rasch ansteigt. Größere Holzstücke haben viel Masse und eine kleine Oberfläche, was bewirkt, dass es zu lange dauert, um die Kerntemperatur zu erhöhen. Das Ergebnis hiervon könnte sein, dass das Holz nur glüht, anstatt zu brennen.

Das Holz sollte nicht länger als 30 cm (in vielen Kaminen kann es aber länger sein) und nicht dicker als der Unterarm eines Mannes sein. Wenn Sie pro Nachlegen 2-3 Stücke Holz verwenden, erzielen Sie die beste Verbrennung.

4: Versuchen Sie niemals, „durchzuheizen“. Das Holz muss Luft haben, um richtig brennen zu können. Wird die Luftzufuhr begrenzt, führt dies dazu, dass das Holz Gase abgibt, die nicht angezündet werden. Stattdessen verunreinigen diese die Natur, den Kamin und den Schornstein.

5: Gehen Sie nach draußen und überprüfen Sie, dass der Rauch vom Schornstein beinahe unsichtbar ist. Bei zu viel Rauch, der stinkt, macht man höchstwahrscheinlich etwas falsch.

Holz – die natürliche Wärmequelle

Wärmen Sie sich, während Sie an die Umwelt denken.

Die Menge an CO2, die von einem Stück Holz freigegeben wird, das im Wald verrottet, entspricht beinahe derselben Menge CO2, das vom selben Stück bei der Verbrennung freigegeben wird. Wenn der Wald wächst, nehmen die Bäume dieselbe Menge CO2 auf, die sie bei der Verrottung oder Verbrennung wieder abgeben. Das Heizen mit Holz ist daher CO2-neutral und trägt im Gegensatz zum Heizen mit Öl. Gas o. Ä. nicht zum Treibhauseffekt bei, sondern ist Teil eines natürlichen Kreislaufs.

KONTROLLE DER TROCKENHEIT

Zur genauen Messung des Wassergehalts kann man Feuchtigkeitsmesser kaufen. Dieser sollte wie bereits erwähnt max. 20 % betragen. Oder aber man versucht sich mit den altmodischen Methoden:

  • Schlagen Sie die Holzstücke aneinander. Trockenes Holz erzeugt einen scharfen Klang.
  • Nasses Holz erzeugt einen dumpfen Klang. Spucken Sie auf das eine Ende des Holzes oder tauchen Sie es in Seifenwasser.
  • Pusten Sie stark auf das andere Ende. Wenn die Luft durchkommt, sodass die Spucke Blasen schlägt, ist das Holz trocken.
  • Lassen Sie es auf einen Test ankommen: Wenn das Holz nicht leicht mit einer klaren gelben Flamme brennt, sondern viel Rauch entwickelt, ist es nicht trocken genug.

ALLE HOLZARTEN SIND GUTES BRENNHOLZ

Generell gibt es keine Holzsorten, die beim Heizen mit einem Kamin besser sind als andere. Leichte Holzarten sind sowohl einfacher zu spalten als auch anzuzünden, weshalb sie zum Einheizen optimal sind. Aber dieses Holz brennt auch schneller als die schweren Holzarten und gibt so weniger Wärme ab. Daher sollten Sie leichte und schwere Holzarten vernünftig kombinieren, wenn Sie wirtschaftlich heizen möchten.

EIGENSCHAFTEN DER HOLZARTEN ALS BRENNHOLZ

Alle Holzarten wärmen pro kg Brennholz gleich. Aber die Holzarten sind nicht gleich schwer (siehe Tabelle unten).

Der Brennwert von 1 kg trockenem Holz beträgt 19 Megajoule. Das entspricht rund ½ Liter Öl. In der Praxis ist aber stets auch ein wenig Wasser im Holz, und der Wirkungsgrad eines Kamins ist nicht so hoch wie der einer Ölheizung. Als Daumenregel kann man mit einem Raummeter Holz rund 150-200 Liter Öl sparen.

Die Raumdichte kann an den Enden 10-20 % variieren. Die Spaltbarkeit wird in einer Tabelle angegeben, bei welcher 1 = sehr leicht spaltbar, 2 = leicht spaltbar, 3 = schwer spaltbar und 4 = sehr schwer spaltbar bedeutet.

TROCKNEN DES BRENNHOLZES

Man kann nicht damit rechnen, dass man das gesamte trockene Holz, das man für den Winter braucht, im Herbst kaufen kann. Kaufen Sie spätestens im Frühling ein und folgen Sie diesem Trockenprozess:

  1. Das Holz wird im April gefällt.
  2. Das Brennholz wird so rasch wie möglich zersägt und gespalten. Allerspätestens am 1. Mai. Das Spalten trägt dazu bei, dass das Holz schneller trocknet, da das Wasser durch die Rinde nur langsam verdampfen kann.
  3. Das Holz wird den Sommer über unter einem Halbdach gelagert. In Notfällen kann man auch eine Plane benutzen. Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit erneut, bevor Sie es verwenden.
  4. Bringen Sie das Holz gerne eine Woche bevor Sie es verwenden möchten ins Wohnzimmer. Klopfen Sie die Stücke gegen etwas Hartes, sodass Käfer und Langbeiner nicht mit hineingebracht werden. Das ist sowohl für die Tiere als auch die Familie am angenehmsten. Im Wohnzimmer kann der Wassergehalt des Holzes unter die empfohlenen 20 % gebracht werden.

Lernen Sie Ihren Kamin von oben bis unten kennen.

Die Grundlage jedes Kamins ist die Brennkammer. Um eine hohe Verbrennungstemperatur zu erreichen, ist es notwendig, die Brennkammer zu isolieren. Normalerweise wird hierfür Vermiculit verwendet, ein leichtes Material, das unter anderem Steinmaterial/ Mol enthält. In anderen Fällen werden feuerfeste Steine verwendet.

JEDE VERBRENNUNG BRAUCHT DIE ZUFUHR VON SAUERSTOFF, WAS AUF VERSCHIEDENE ARTEN MÖGLICH IST:

  • Primärluft unten in der Brennkammer.
  • Sekundärluft oder Reinigungsluft über das Glas/die Tür – auch Fensterreinigungssystem genannt. Die Luft des Reinigungssystems sollte aufgewärmt sein.
  • Die Tertiärluft oder Mischluft wird durch die Löcher hinten am Kamin genau über das Brennholz geführt. Die Tertiärluft sollte aufgewärmt sein.

Die Primärluft bewirkt, dass das Holz leichter zu brennen beginnt. Es ist aber wichtig, dass die Primärluft geschlossen wird, sobald das Holz Feuer gefangen hat.

Die Sekundärluft oder Fensterreinigungsluft bietet eine basale Funktion außer der, der Verbrennung Luft zuzuführen. Die Luft gleitet über das Fenster und verhindert, dass sich Kondenswasser und Rußpartikel darauf absetzen. Auf diese Weise wird die Rußbildung beträchtlich verringert.

Die Tertiärluft erzeugt Turbolenzen in der Brennkammer und hilft dabei, dass Luft und Gase besser vermischt werden, wodurch eine durchgängigere Verbrennung erreicht wird.

RAUCHWENDER

Vermiculit oder feuerfeste Steine wirken isolierend, aber die Wärme des Feuers muss ja auch in Zimmerwärme umgewandelt werden. Daher wird der Rauch über der Brennkammer mit einer oder mehreren Rauchwenderplatten gewendet. Die Rauchgase kommen mit den Stahlteilen des Kamins in Kontakt und wärmen diese auf. Die Hitze dringt durch die Stahlplatten an die Außenseite der Brennkammer und wird über die Konvektion des Kamins in den Raum geleitet. Darüber hinaus wird ein Teil der Wärme im Kamin über das Fenster als Strahlungswärme abgegeben.

Mit diesem Rauchwendesystem wird die Temperatur von 700-750°C auf ca. 250°C abgekühlt, bevor der Rauch in den Schornstein gelangt.

WIRKUNGSGRAD

Die Fähigkeit eines Kamins, Rauchgase zu verbrennen sowie seine Fähigkeit, Rauchgase abzukühlen und die Wärme an die Umgebung abzugeben, sind Teil des Wirkungsgrades eines Kamins.

  • Ein moderner Kamin bietet einen Wirkungsgrad von ca. 80%.
  • Ein offener Kamin bietet einen Wirkungsgrad von ca. 20%.
  • Ein Lagerfeuer verfügt über einen Wirkungsgrad von ca. 10%.

Wartung und Reinigung

Wird am leichtesten mit einem Staubsauger mit Aufsatz und weicher Bürste vorgenommen, um Kratzer am Kamin zu verhindern. Alternativ können auch ein trockenes oder sehr gut ausgewrungenes Tuch oder eine weiche Bürste verwendet werden. Verwenden Sie niemals nasse Tücher oder Ähnliches, da Wasser und Reinigungsmittel den Lack angreifen und Rost verursachen können. Der Lack, mit dem der Kamin lackiert ist, ist nicht korrosionsbeständig.

REINIGUNG DES GLASES

Das Glas wird je nach Bedarf mit einem trockenen Tuch gereinigt. Sofern noch immer Rußreste am Glas haften, können diese mit einer der folgenden Methoden entfernt werden (der Kamin muss kalt sein):

  • Mit einem speziellen flüssigen Glasreiniger.
  • Mit einem Stück feuchter Küchenrolle, das in die obere weiße Asche getaucht wird. Damit wird das Glas geschrubbt. Zuletzt mit trockenem Papier abreiben. Passen Sie auf, dass in der Asche keine Verunreinigungen sind, die das Glas zerkratzen können.

ISOLIERUNG – VERMICULIT

Die effiziente aber poröse Isolierung der Brennkammer kann mit der Zeit abgenutzt oder beschädigt werden. Wenn die hintere Platte reißt, kann dies dazu führen, dass die Sekundärluft falsch in der Brennkammer verteilt wird. Sie sollte daher ausgetauscht werden. Wenn die Seitenplatten Risse bekommen, hat dies keinerlei Einfluss auf die Effizienz eines Kamins. Die Seitenplatten und Rauchleiter sollten ausgetauscht werden, wenn sie bis auf ca. die Hälfte der ursprünglichen Dicke geschrumpft sind.

DICHTUNGEN

Dichtungen werden je nach Bedarf ausgetauscht, also dann, wenn die Dichtung abgenutzt aussieht oder man das Gefühl hat, dass der Kamin nicht länger dicht schließt. Dies kann ein Mal pro Jahr oder lediglich alle fünf Jahre notwendig sein, ganz abhängig davon, wie viel der Kamin genutzt wird.

Tipps: Sie können die Dichtigkeit kontrollieren, indem Sie ein Stück Papier zwischen Tür und Kamin einklemmen. Kann das Papier ganz einfach (ohne Widerstand) herausgezogen werden, deutet dies darauf hin, dass die Tür nicht länger ganz dicht schließt.

SCHMIEREN VON SCHARNIEREN UND SCHLIESSELEMENTEN

Ein Mal jährlich sollten Scharniere an der Tür und Schließelemente geschmiert werden. Verwenden Sie ein hitzebeständiges Schmiermittel.

LACKIEREN DES KAMINS

Mit der Zeit kann der Lack abgenutzt werden oder man macht versehentlich einen Kratzer in den Kamin. Diese Schäden können verhältnismäßig leicht behoben werden, indem man Senotherm-Spray verwendet (kann beim Händler gekauft werden). Dieser Spray ist der hitzebeständige Originallack, der in der Fabrik zur Lackierung des Kamins genutzt wird. Bitte beachten Sie, dass der Kamin erneut unbehaglich riechen kann, wenn der Lack bei den ersten paar Malen Einheizen nach dem Auftragen trocknet.

ZUSAMMENFASSUNG

Ein Mal jährlich sollte der Kamin gründlich überprüft werden.

Diese Überprüfung sollte beinhalten:

– Gründliche Reinigung des Kamins

– Schmieren der Scharniere mit Kupferfett

– Kontrolle der Dichtungen sowie evtl. Austausch

– Nachziehen und evtl. Einstellen des Griffs/der Tür

– Kontrolle des Isolierungsmaterials sowie evtl. Austausch

– Eine Überprüfung kann von einem Händler übernommen werden.
Verwenden Sie nur Originalersatzteile.

 

Das Heizen mit Holz kann manchmal problematisch sein.

Viele Probleme können vermieden werden, wenn man folgende Problemstellungen kennt:

NICHT AUSREICHEND SCHORNSTEINZUG

Damit der Kamin funktioniert, das Fenster sauber bleibt und genügend Luft zur Verbrennung hereingeleitet wird, muss im Schornstein genug Zug vorhanden sein. Fehlender Zug entsteht u. a. durch zu niedrige oder zu schlechte Schornsteine.

DER NEUE KAMIN KANN NICHT FUNKTIONIEREN

Moderne Kamine haben einen viel höheren Wirkungsgrad als alte Kamine. Ein höherer Wirkungsgrad wird durch das Absenken der Rauchgastemperatur vor dem Verlassen des Kamins erzielt. Dies hat auch zur Folge, dass im Schornstein geringere Temperaturen vorherrschen und somit weniger Zug als früher geboten wird.

EINFLÜSSE VON AUSSEN

Die Schornsteinhöhe muss zur Höhe des Dachs passen. Auch äußere Umstände können die Ursache für schlechten Zug im Schornstein sein.

  • 1: Zu niedriger Schornstein im Verhältnis zum Dach.
  • 2: Undichte Verbindungen oder Reinigungsklappen im Schornsteinsystem.
  • 3: Andere Gebäude, die Turbolenzen oder Niederdruck über dem Schornstein verursachen.
  • 4: Große Bäume können einen Windschatten bilden und für schlechten Zug sorgen.

GRUNDLEGENDE BEDIENUNGSFEHLER

Das Heizen mit offener Aschenlade oder zu viel Primärluft führt zu einem überhitzten Kamin. Dies hat z. B. weiße Glasfenster zur Folge.

Ein Überfüllen der Brennkammer führt dazu, dass sowohl die Tertiärluft als auch die Glasreinigungsluft als Primärluft arbeiten, wodurch die Verbrennung unkontrolliert wird.

Wird die Tür nach dem Anzünden nicht geschlossen, kann dies zu einer Überhitzung führen.

Heizen mit nicht geeignetem Brennstoff kann dem Kamin schaden. Druckimprägniertes Holz und Plastik geben z. B., Salzsäure ab, die das Eisen, die Isolierung und das Glas verätzt.

Es kann ein Unterdruck im Haus entstehen, sodass der Schornstein den Rauch nicht nach draußen ziehen kann.

Dies ist bei besonders gut isolierten Häusern der Fall. Siehe Abschnitt „Externe Verbrennungsluft“.

Die Verbindung zwischen dem Kamin und dem Schornstein muss dicht sein. Je mehr Windungen und je schärfer diese sind, desto mehr Widerstand und weniger Zug wird erreicht.

RUSS-Ablagerungen von der Schornsteinreinigung können die Rauchabzugswege blockieren.

VOGELNESTER, typischerweise Dohlennester, können Ihren Schornstein verstopfen. Kontrollieren Sie stets, dass der Schornstein frei ist, bevor die Heizsaison beginnt.

Antworten auf typische Problemstellungen

PROBLEM: DAS GLASS RUSST ZU.

Ursache: Die Temperatur in der Brennkammer ist zu niedrig. Ist das Holz nass?

Wurde genügend Luftzufuhr ermöglicht? Gibt es genug Glut? Ist genügend Zug im Schornstein vorhanden?

PROBLEM: WASSER LÄUFT IM KAMIN / ÜBER DEN KAMIN

Ursache: Kondenswasser von Schornstein, nassem Holz, zu niedrige Temperatur in Kamin und Schornstein.

Es wird mit zu nassem oder zu wenig Holz oder mit zu wenig Luft geheizt.

PROBLEM: DER KAMIN GIBT KEINE WÄRME AB

Ursache: Wurde die volle Luftzufuhr ermöglicht? Ist das Holz nass? Ist das Holz alt und ausgetrocknet?

Sind Schornstein oder Kamin voller Ruß?

PROBLEM: DER KAMIN WILL NICHT BRENNEN.

Ursache: Liegen die Rauchleiterplatten an der richtigen Stelle? Ist genügend Zug im Schornstein vorhanden? Ist das Holz nass?

Sind Schornstein oder Kamin voller Ruß? Beachten Sie die Einheizanleitung?

PROBLEM: DER KAMIN KANN NICHT EINGESTELLT WERDEN, BRENNT, AUCH WENN MAN DIE LUFTZUFUHR UNTERBRICHT.

Ursache: Der Kamin ist undicht. Kontrollieren Sie zuerst, ob die Dichtungen an Tür und Aschenladen unbeschädigt sind und wie vorgesehen sitzen. Kontaktieren Sie den Händler.

PROBLEM: ES STINKT, WENN DER KAMIN WARM WIRD.

Ursache: Der Lack des Kamins härtet. Damit dieser Prozess so rasch wie möglich überstanden ist, ist es wichtig, dass man den Kamin richtig heiß werden lässt die ersten paar Male, wenn er genutzt wird. Der Lack ist nicht robust, bevor er richtig warm geworden ist. Nach einer Sommerpause befinden sich oft Staub, Spinnweben und Spinnen in den Hohlräumen des Kamins. Auch dies kann beim ersten Einheizen zu Geruchsbelastungen führen.

PROBLEM: GLAS IST GESPRUNGEN.

Ursache: Wenn beim ersten oder zweiten Einheizen ein Sprung im Glas entsteht, handelt es sich um eine begründete Reklamation. Bevor ein neues Glas eingesetzt wird, wird kontrolliert, ob eventuell unebene Stellen vom Schweißen oder Ähnliches vorhanden sind, die eine Spannung am Glas verursachen.

Zerspringt das Glas zu einem späteren Zeitpunkt, wird dies normalerweise nicht als Reklamation akzeptiert.

PROBLEM: ES RAUCHT, WENN DIE TÜR GEÖFFNET WIRD.

Ursache: Wird die Tür zu schnell geöffnet? Legen Sie erst Holz nach, wenn nur noch Glut vorhanden ist. Es dürfen keine sichtbaren Flammen vorhanden sein. Ist das Holz nass? Ist genügend Zug im Schornstein vorhanden?

PROBLEM: DAS GLAS WIRD WEISS.

Ursache: Überhitzung des Glases. Entsteht z. B., wenn zu stark eingeheizt wird, wenn mit offener Start- / Primärluft oder mit ungeeignetem Brennmaterial geheizt wird.

PROBLEM: DER KAMIN IST LAUT.

Ursache: Wenn Stahl und Eisen erhitzt werden, dehnen sie sich stark aus. Schweißnähte und Verbindungen werden belastet und geben manchmal sehr laute Geräusche von sich. Dies ist ganz normal und völlig ungefährlich – und daher auch kein Fehler und keine Reklamation. In ganz seltenen Fällen, bei denen die Geräusche als lauter „Schlag“ oder „Knall“ kategorisiert werden, kann es von Vorteil sein, einen Händler zurate zu ziehen.


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